Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor allem das Risiko eines Batteriebrands.

Mehr Klarheit und Orientierung soll nun eine neue „Handlungsempfehlung zum Bergen, Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ bringen. Sie wurde von Klassifikation: Geschäftlich - Intern einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet, darunter Verbände der Automobilwirtschaft und der Assekuranz, Berufsgenossenschaften, Feuerwehrschulen und der ADAC. Die Hauptbotschaft lautet: Grundsätzlich sollten E-Autos nach Unfällen nicht anders behandelt werden als Verbrenner, solange die Batterie keine starken Beschädigungen erkennen lässt. Zudem sollen die teuren Quarantänezeiten generell verkürzt werden –zur Risikoeinschätzung müsse dabei die Akkutemperatur penibel überwacht werden

Aktuelle News

Schäden durch Fahrraddiebstähle bleiben auf hohem Niveau
Rund 115.000 gestohlene Fahrräder wurden den deutschen Versicherern 2025 gemeldet, wie deren Gesamtverband GDV kürzlich bekannt gab. Das markiert einen neuen Tiefststand – vor 20 Jahren waren es mehr als doppelt so viele, 2022 noch 150.000. Dieser erfreuliche Trend wird jedoch durch die steigenden Werte konterkariert: Die durchschnittliche Schadenssumme erreichte mit 1.270 Euro ein Allzeithoch […]
Fondsbranche vermeldet guten Start ins Jahr
Über 40 Milliarden Euro steckten die Deutschen im ersten Quartal dieses Jahres in Fonds – und zwar netto, also nach Abzug der Abflüsse. Wie der Branchenverband BVI in seiner Absatzstatistik mitteilte, waren vor allem offene Publikumsfonds gefragt, die mit einem Zuwachs von 33,6 Milliarden Euro den besten jemals erfassten Jahresstart verzeichneten. Insgesamt verwalten die deutschen […]